Die Geschichte des Hauses Leonhardstrasse 83 beginnt am 25 September des Jahres 1897 mit der Bewilligung zur Teilung der benötigten Grundstücksparzellen.

Es handelt sich um ein Dreigeschossiges zehnachsiges Miethaus, mit Fassade in Form der Neorenaissance mit neobarocken Details. 1898 von Maurermeister Franz Robier (Zimmererarbeiten: Josef Fekonja) für den Kapellmeister Franz Eduard Rumpel erbaut. Über das Jahr 1959 geglättete Erdgeschoß Fassade der Hauptgeschoßzone, zart genutet und mit einzelnen Diamantquadern bereichert. Vierachsiger Mittelrisalit durch dichtere Achsabfolge und Pilaster- bzw. Lisenengliederung hervorgehoben, die Fensterrahmungen des 1. Obergeschosses stark vereinfacht. Dekorierte Holztürflügel mit Gitter-Glas-Einsätzen. Segmenttonnengewölbe der Durchfahrt mit Pilastern. Zweiläufig-gegensinnige Treppe mit Schmiedeeisengeländer.

Es wird eine Rückführung der ursprünglichen Fassadenausführung angestrebt, welche im Zuge von zukünftigen Sanierungsarbeiten wieder erreicht werden soll.